# Regelmäßigkeit und Zirkadianik: was die Forschung wirklich zeigt

Konstante Zubett- und Aufstehzeiten sagen die Sterblichkeit besser voraus als die Gesamtdauer — und sozialer Jetlag ist die Variante, die die meisten leben.



## Alle Studien

- **Sleep regularity is a stronger predictor of mortality risk than sleep duration: a prospective cohort study** — Windred DP, Burns AC, Lane JM, et al. (2024), Sleep 47(1):zsad253. Bei ~60.000 Teilnehmenden der UK Biobank sagte die Regelmäßigkeit des Schlafs die Sterblichkeit besser voraus als seine Länge.

- **Irregular sleep/wake patterns are associated with poorer academic performance and delayed circadian and sleep/wake timing** — Phillips AJK, Clerx WM, O'Brien CS, et al. (2017), Scientific Reports 7:3216. Unregelmäßige Schläfer hatten einen verzögerten Melatoninbeginn und schlechtere Ergebnisse, selbst bei gleicher Gesamtschlafzeit.

- **Social jetlag and obesity** — Roenneberg T, Allebrandt KV, Merrow M, Vetter C (2012), Current Biology 22(10):939–943. Jede Stunde sozialer Jetlag war mit rund 33 % höherer Wahrscheinlichkeit für Übergewicht assoziiert.

- **Social jetlag: misalignment of biological and social time** — Wittmann M, Dinich J, Merrow M, Roenneberg T (2006), Chronobiology International 23(1–2):497–509. Definiert den sozialen Jetlag — die Verschiebung der Schlafmitte zwischen Arbeits- und freien Tagen — und verknüpft ihn mit Abendtypen und Stimulanziengebrauch.

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Bildungszusammenfassung veröffentlichter Forschung, keine medizinische Beratung. Screening-Werte sind keine Diagnosen. Bei erhöhtem Wert oder Beschwerden sprechen Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt.

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