# Schlafdauer und Gesundheit: was die Forschung wirklich zeigt

Wie viel Schlaf Erwachsene wirklich brauchen, was unter sieben Stunden passiert und warum man die Beeinträchtigung längst nicht mehr merkt, während sie andauert.



## Alle Studien

- **Recommended amount of sleep for a healthy adult: a joint consensus statement of the American Academy of Sleep Medicine and Sleep Research Society** — Watson NF, Badr MS, Belenky G, et al. (2015), Sleep 38(6):843–844. Erwachsene sollten regelmäßig ≥ 7 h pro Nacht schlafen; < 7 h ist mit Gewichtszunahme, Diabetes, Bluthochdruck, Depression und Sterblichkeit assoziiert.

- **National Sleep Foundation's sleep time duration recommendations: methodology and results summary** — Hirshkowitz M, Whiton K, Albert SM, et al. (2015), Sleep Health 1(1):40–43. 7–9 h empfohlen für Erwachsene von 26 bis 64; 7–8 h ab 65.

- **Trends in self-reported sleep duration among US adults from 1985 to 2012** — Ford ES, Cunningham TJ, Croft JB (2015), Sleep 38(5):829–832. Der Schlaf der Bevölkerung ist kürzer geworden; der Anteil Erwachsener mit ≤ 6 h stieg auf rund 29 %.

- **The effects of sleep extension on the athletic performance of collegiate basketball players** — Mah CD, Mah KE, Kezirian EJ, Dement WC (2011), Sleep 34(7):943–950. Die Verlängerung des Schlafs auf ~10 h verbesserte Sprintzeit, Trefferquote, Reaktionszeit und Stimmung.

- **Sleep duration and all-cause mortality: a systematic review and meta-analysis of prospective studies** — Cappuccio FP, D'Elia L, Strazzullo P, Miller MA (2010), Sleep 33(5):585–592. Sowohl kurzer (< 7 h) als auch langer (> 8–9 h) gewohnheitsmäßiger Schlaf ist mit höherer Sterblichkeit assoziiert — eine U-Kurve.

- **The cumulative cost of additional wakefulness: dose-response effects on neurobehavioral functions and sleep physiology from chronic sleep restriction and total sleep deprivation** — Van Dongen HP, Maislin G, Mullington JM, Dinges DF (2003), Sleep 26(2):117–126. Zwei Wochen mit 6 h pro Nacht erzeugten Defizite wie zwei Nächte völligen Schlafentzugs — während sich die Probanden nur leicht schläfrig fühlten. Man gewöhnt sich daran, müde zu sein, nicht daran, beeinträchtigt zu sein.

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Bildungszusammenfassung veröffentlichter Forschung, keine medizinische Beratung. Screening-Werte sind keine Diagnosen. Bei erhöhtem Wert oder Beschwerden sprechen Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt.

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